Projektpräsentation: “Digitale Daten auf Film” – ein holistischer Ansatz zur Langzeitdatenspeicherung

Digitale Daten auf Film – ein holistischer Ansatz zur Langzeitdatenspeicherung

Ronnie Vogt (archivsuisse AG)

 

Mit dem Prinzip «Daten auf Film» sollen digitale Daten jahrzehntelang unverändert und migrationsfrei erhalten bleiben. Dieser Ansatz soll die Gefahren eines Datenverlusts durch Mediums- oder Formatmigrationen eliminieren und Information garantiert in lesbarer Form erhalten. Die Norwegische Firma PIQL konzipierte auf dieser Grundlage eine Lösung, den piqlFilm, für die digitale Langzeitarchivierung. Dabei werden Archivstandards und Kenntnisse aus der Filmindustrie mit Nanotechnologie und Open Source Software kombiniert. Die Eigenschaften des Silberhalogenidfilms garantiert eine Haltbarkeit von mindestens 500 Jahren. Die Speicherung von Daten auf Film verfolgt eine holistische und unabhängige Herangehensweise im Bereich der Langzeitdatenspeicherung. Neben der Datenspeicherung ist auch die Speicherung von Software zur Datenauslese möglich, sodass es für Emulationsprojekte prädestiniert ist. Zu diesem Zweck arbeitet PIQL am Eurostar-Forschungsprojekt iVM (immortal Virtual Machine) mit.

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